EZETTHERA - Europäisches Zentrum für Tanztherapie
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Newsletter Februar 2018

Wir sollten Enttäuschungen nicht seufzend erleiden als etwas, ohne dass unser Leben besser wäre.

Peter Bieri (Schriftsteller)

Meine Gedanken dazu sind am Ende des Infobriefs...


Liebe Tanztherapie-Interessierten,

in diesem Jahr bleibt mir bisher nur die Arbeit. Mein Schambeinastbruch, den ich mir an Heiligabend beim Skifahren zugezogen habe, wächst gut zusammen, aber die Pisten müssen noch warten (hoffentlich nicht mehr so lange, bis sie nicht mehr da sind). Das ist sehr enttäuschend und schmerzhaft, zeigt mir aber gleichzeitig, wie wichtig mir die Berge und die Bewegung in den Bergen sind.

Inhalt des Infobriefs:

1. Kurse
2. Seminare und Workshops
3. Tanztherapie-Ausbildung


1. Kurse

Unsere Kurse decken vielfältige Bedürfnisse der Selbstexploration. Vom kreaktiven Ausdruck bei Callie Arnold, über den Spaß am Tanzen auch für Übergewichtige mit Candida Kraus, die Authentische Bewegung bei mir bis hin zur Tanztherapiegruppe mit Lucia Weber ist für jeden etwas dabei.
Und die Supervision und der Vorbereitungskurs für die Heilpratikerprüfung fehlt natürlich auch nicht.

Termin

Wochentag

Uhrzeit

Titel

DozentIn/
TherapeutIn

Ab

08.01.2018

Montag

18:15-19:30

Ruf des Körpers - Eintauchen im Tanz

Callie Arnold

06.02.2018

Dienstag

17:00-20:00

Supervision

Susanne Bender

Ab 10.04.2018

Dienstag

19:00-20:00

Jeder kann tanzen - Tanz für Menschen mit Übergewicht

Candida Kraus

Ab 01.03.2018

Donnerstag

18:30-20:00

Tanztherapiegruppe: es bewegt mich

Lucia Weber

Ab 15.03.2018

Donnerstag

19:45-21:45

Authentische Bewegung

Susanne Bender

23.03.2018

Freitag

17:00-20:00

Supervision

Susanne Bender

09.03.18
22.06.18
05.10.18
14.12.18

Freitag

11:00- ca. 18:00

Supervision in Salzburg

Susanne Bender

17.03.-13.10.2018 (6 Termine)

Samstag

10:00-18:30

Vorbereitungskurs für die Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie

Andrea Baumgartner

 

2. Seminare und Workshops

Es ist unser Anspruch qualifizierte Fortbildungen für Tanz-, Bewegungs- und Körpertherapeuten anzubieten.
Aber auch, wer etwas für sich selbst tun möchte, findet interessante Workshops.

Termin

Wochentag

Uhrzeit

Titel

DozentIn/
TherapeutIn

30.03.-02.04.2018

Freitag-Montag

10:30-16:30

Jetzt trau ich mich

Susanne Bender

21.-22.04.2018

Samstag/Sonntag

10:30-16:30

Prinzipien der Bartenieff Fundamentals

Christel Büche

25.05.2018

Freitag

17:00-20:00

Tanz mit dem Gewicht

Candida Kraus

02.-03.12.2017 Samstag/Sonntag 10:30-19:00
10:00-16:30
Sexualität beginnt im Tanz zwischen Eltern und Kind Marianne Eberhard- Kaechele

09.-10.06.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:00
10:00-16:30

Muster und Struktur in Kunst und Bewegung

Lucia Weber

Christine Rath

07.-08.07.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:15
10:00-16:30

Verbale Interventionen in der Tanztherapie

Susanne Bender

 26.-29.07.2018  Donnerstag bis Sonntag  11:00-17:00  Kestenberg Movement Profile (Teil 2) Susan Loman

01.-02.09.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:00
10:00-16:30

Wieso, weshalb, warum? BrainDance

Stefi Schmid

08.-09.09.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:15
10:00-16:30

Tanztherapie und Psychopathologie I

Andrea Baumgartner

06.-07.10.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:00
10:00-16:30

Anatomie und Biomechanik im psychischen Kontext

Tobias Schiffelholz

01.-04.11.2018

Donnerstag bis Sonntag

10:30-16:00

Bewegungsanalyse-Camp

Susanne Bender

10.-11.11.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:00
10:00-16:30

Traumaadaptiere Tanz- und Bewegungstherapie (TATT) I

Erika Sander

17.-18.11.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:00
10:00-16:30

Frühe Regulationsstörungen

Barbara Birner

08.-09.12.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:15
10:00-16:30

Tanztherapie und Psychopathologie II

Ingrid Jablonka

05.06.05.2018

30.06.-01.07.2018

Samstag/Sonntag

10:30-19:00
10:00-16:00

Einführungsseminar für die Ausbildung in Systemischer Tanztherapie

Susanne Bender

3. Tanztherapie-Ausbildung

Die oben aufgelisteten Termine der Einführungsseminare sind für die Gruppe, die im Februar 2019 beginnen soll.
Wer in Wien unter der Leitung von Barbara Birner eine anerkannte Ausbildung machen möchte, kann sich bei uns melden. Die Einführungsseminare müssen in München belegt werden. Die Ausbildung findet in Wien statt. Wer an einem anderen Institut eine Grundausbildung gemacht hat und bei uns weiterstudieren möchte, setzt sich bitte mit uns in Verbindung. Der Aufbau der gesamten Ausbildung kann hier eingesehen werden.

...Enttäuschung gilt gemeinhin als ein Gefühl, das es tunlichst zu vermeiden gilt. Wenn wir das anstreben, versperren wir den Weg zu uns selbst. Denn wodurch denn als durch Enttäuschung, sollten wir entdecken, was wir erwartet und erhofft haben? Wir hatten eine innere Vorstellung, die sich nicht erfüllt hat. Und worin, wenn nicht in der Entdeckung dieser inneren Vorstellung, sollte Selbsterkenntnis liegen? Wie also sollte einer ohne Enttäuschung Klarheit über sich selbst gewinnen können?

Von daher sollten wir sie aufsuchen, ihnen nachspüren, sie sammeln. Warum bin ich enttäuscht? Was lehrt mich die Enttäuschung über meine eigenen Werte? Manch einer braucht ein Leben lang, um sich die Enttäuschung über seine Eltern einzugestehen. Was aber genau haben wir eigentlich von ihnen erwartet? „Was erwarten Sie denn?“ frage ich mein Gegenüber. Es kann es nicht sagen und ist bestürzt darüber, dass es jahrelang eine Erwartung mit sich herumgetragen hat, die enttäuscht werden konnte, ohne dass es Näheres über sie wussten.

Wenn wir wirklich wissen wollen, wer wir sind, müssen wir ruhelose, fanatische Sammler von Enttäuschungen sein. Durch das Aufsuchen enttäuschender Erfahrungen sehen wir mit großer Klarheit vor Augen, dass sie nicht ein heißes, zerstörerisches Gift ist, die Enttäuschung, sondern ein kühler, beruhigender Balsam, der uns die Augen öffnet über die wahren Konturen unserer selbst.

Und es darf uns nicht nur um Enttäuschungen gehen, die die anderen oder die Umstände betreffen. Wenn man Enttäuschung als Leitfaden hin zu sich selbst entdeckt hat, wird man erfahren, wie sehr man über sich selbst enttäuscht ist: über fehlenden Mut, mangelnde Wahrhaftigkeit, fehlende Gewissheit oder über die schrecklich enge Grenze, die man um das eigene Fühlen, Tun und Sagen gezogen hat. Was war es denn, was wir von uns erwartet und erhofft hatten? Dass wir grenzenlos wären, oder doch ganz anders, als wir sind? Es könnte einer die Hoffnung haben, dass er durch das Vermindern von Erwartungen wirklicher würde, auf einen harten, verlässlichen Kern schrumpfte und damit gefeit wäre gegen den Schmerz der Enttäuschung. Das klingt sehr verlockend, schließlich ist die Enge der Brust bei der Enttäuschung kein angenehmes Gefühl. Doch wie wäre es, ein Leben zu führen, das sich jede ausschweifende, unbescheidene Erwartung verböte, ein Leben, in dem es nur noch banale Erwartungen gäbe wie die, dass der Bäcker Brötchen hat?


Viele Grüße

Susanne Bender

Eingetragen am 02.02.2018

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