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Aktuelles

Newsletter Juli 2017

Die Scheu vor Verantwortung ist die Krankheit unserer Zeit.

Otto von Bismarck (1815-98)

Meine Gedanken dazu sind am Ende des Infobriefs...

Inhalt des Infobriefs:
  1. Tanztherapie-Ausbildung
  2. Seminare
  3. Kurse
  4. Moving from Within

3. Tanztherapie-Ausbildung

Im Herbst 2017 beginnt eine neue Ausbildungsgruppe in Tanztherapie in München. Es gibt nur noch ein Einführungsseminar für diese Gruppe am 14.-15.10.2017. Die Termine für 2018 sind dann für die nächste Gruppe, die im Februar 2019 beginnen soll.

Wer in Wien unter der Leitung von Barbara Birner eine anerkannte Ausbildung machen möchte, kann sich bei uns melden.

Wer an einem anderen Institut eine Grundausbildung gemacht hat und bei uns weiterstudieren möchte, setzt sich bitte mit uns in Verbindung. Der Aufbau der gesamten Ausbildung kann hier eingesehen werden.

4. Seminare

5. Kurse

1.  Kongress Moving from Within vom 23.-25. Juni 2017

Es war ein sehr schöner Kongress. Das Personal des Tagungshauses hat uns mit gutem Essen und Service verwöhnt. Die TeilnehmerInnen wurden durch die vielfältigen und interessanten Workshops inspiriert, die Vorträge enthielten allgemeine Überblicke, praktische Umsetzung und Forschungsergebnisse, Susan Loman wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und wir haben es auch verstanden am Abend gut zu feiern. Wer leider nicht am Kongress teilnehmen konnte, kann sich im Kongressband Über die Grenzen - Beyond Frontiers informieren. Stefi Schmid, eine unserer Workshopleiterinnen (im Bild) hat ihre Eindrücke in einem Blog geteilt.

 

...Es ist schon interessant, dass Bismarck uns aus der Seele spricht, wenn er die Scheu vor der Verantwortung beklagt. Wir glauben aber, Verantwortungsscheue sei ein Phänomen unserer Zeit. Wir sind uns ganz sicher, dass es heutzutage schwieriger ist "als früher", Menschen zur Übernahme von ehrenamtlichen Ämtern zu bewegen. Heute denkt niemand daran, was für Konsequenzen es für andere Menschen hat, wenn man "spontan" seine Pläne umschmeißt - und dies mehrmals. Wir erleben verantwortungslose Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden und dadurch Menschenleben gefährden. Junge Männer wollen keine Väter werden, weil sie die Verantwortung für ein Kind nicht tragen wollen. Und die Verantwortlichkeit für Kinder wird mit Vehemenz zwischen Eltern und Schule hin- und hergeschmissen. Aber vielleicht ist dies alles gar nicht so neu wie wir glauben? Wieso sonst beschwert sich Bismarck über dasselbe Phänomen? Wir wissen nicht, worüber er sich beschwert hat. Aber Verantwortung und die Übernahme oder Ablehnung derselbigen scheint wohl eher ein Menschheitsthema als ein Zeitthema zu sein. Zu allen Zeiten hat es Menschen gegeben, die den Mut hatten, Verantwortung zu übernehmen. Manche von ihnen sind von der Verantwortlichkeit in den Machthunger abgerutscht. Andere sind davon überzeugt, dass bestimmt jemand anders für eine bestimmte Sache Verantwortung übernehmen wird - nur man selbst nicht. Nicht selten denken das alle, sodass dann nichts passiert. Bei einem Unfall kann das fatale Folgen haben. Verantwortung heißt also ein beständiges Hinterfragen. Gibt es in dieser Situation etwas, das ich zur Verbesserung beitragen kann? Halte ich eine Kompetenz zurück, die für eine Sache oder einen Menschen hilfreich ist? Wie komme ich zu der Annahme, dass ich jetzt keine Verantwortung übernehme muss? Übernehme ich nur Verantwortung für mich, lass dabei aber die anderen außer Acht? Übernehme ich nur Verantwortung für andere, vergesse aber die Verantwortlichkeit für mich selbst? Wenn fast alle glauben, dass sie genug Verantwortung übernehmen, dann müsste doch vieles geregelt sein? Wieso bleiben dann Aufgaben liegen, können Ämter nicht besetzt werden, werden Umweltschäden ignoriert? Wir dürfen uns also nicht zu schnell auf den sicheren Hafen der Verantwortungsscheue zurückziehen, sondern müssen jede Situation bewusst reflektieren und für uns eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen - auch wenn das bedeutet, dass wir dieses Mal keine Verantwortung übernehmen. Aber beim nächsten Mal müssen wir wieder neu überlegen und bewerten.

Viele Grüße

Susanne Bender

Eingetragen am 03.07.2017

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