Aktuelles aus dem EZETTHERA

EZETTHERA Newsletter Februar 2026

  • Tanztherapie, Bewegungsanalyse, Fortbildung
  • Die Jahre geben der Haut Falten. Ein Mangel an Enthusiasmus geben der Seele Falten.
    Unbekannt

    Meine Gedanken dazu sind wie immer am Ende des Newsletters...

    Liebe Tanz- und Therapieinteressierten,

    es freut mich sehr, dass der Podcast von Wiebke Würdig offensichtlich von vielen gehört wird. Dazu ergänzen sich wunderbar unsere vielfältige Auswahl an Fortbildungen, Workshops und Therapiegruppen. 

    Inhalt des Newsletters:

    1. Seminare und Workshops
    2. Kurse
    3. Tanztherapie Podcast
    4. In eigener Sache
    5. Praktikumsplätze gesucht

    1. Seminare und Workshops

    Seminare 2026

    2. Kurse 

    Online-Kurse

    3. Tanztherapie-Podcast

    Es freut mich, euch mitteilen zu können, dass Wiebke Würdig einen Podcast zur Tanztherapie ins Leben gerufen hat. In den letzten Wochen hat sie mich zu verschiedenen Aspekten der Tanztherapie interviewt. Weitere KollegInnen werden dazukommen. Den Podcast gibt es aktuell bei Spotify und Apple Podcast. Er erscheint wöchentlich, immer donnerstags. 

    YouTube und Deezer oder Spotify und Apple Podcast

    Hier ist noch ein Link zum Podcast-Instagram-Profil, dort wird über neue Folgen usw. informiert: Instagram

    4. In eigener Sache

    Immer wieder passiert es, dass sich jemand, der sich über die Homepage angemeldet hat, uns nach (sehr) kurzer Zeit kontaktiert, weil er/sie noch keine Anmeldebestätigung erhalten hat. Im EZETTHERA setzen wir noch keine KI ein, sondern es sind leibhaftige Menschen, die die administrativen Aufgaben bearbeiten. Unser Büro ist Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9:00-13:00 Uhr besetzt. In dieser Zeit werden alle Anfragen bearbeitet. 

    5. Praktikumsplätze

    Ich möchte meine KollegInnen an den Kliniken und anderen Institutionen aufrufen, PraktikantInnen zu nehmen. Es wird immer schwieriger für sie, einen Praktikumsplatz zu bekommen, weil so viel abwinken. Die StudentInnen müssen sich auf eure Bedingungen einstellen. Ich würde mich freuen, wenn wir die Liste der Praktikumsmöglichkeiten erweitern können. Die StudentInnen sind zum Teil sehr verzweifelt.

    ...Enthusiasmus scheint ein wenig aus der Mode gekommen zu sein. Aber geht im eigenen Leben und auf der Welt irgendetwas ohne Enthusiasmus, wenn wir etwas voranbringen wollen? Das Leben ist sehr trist, wenn es nicht angetrieben ist von Vorhaben, die einem wirklich am Herzen liegen. Ein Enthusiast ist nicht unbedingt jemand, der einem mit seinen Ideen auf die Nerven geht, sondern jemand, der positiv gestimmt ist und von einer Sache, einem Menschen oder einer Idee begeistert ist. Er ist also mit Herzblut und Leidenschaft dabei und hat eine Vision oder ein Ziel, das für sein gutes, gelingendes, selbstbestimmtes Leben essenziell ist. Die gerade verstorbene Rita Süßmuth war ein Mensch, der sich enthusiastisch ein Leben lang für die Rechte der Frauen eingesetzte. So vielfältig die Menschen sind, so vielfältig sind die Bereiche, wo sich jemand enthusiastisch engagiert. Das kann der Beruf, die Familie, ein künstlerisches oder soziales Vorhaben, aber auch die Natur sein. Im Enthusiasmus stellt sich eine gewisse Heiterkeit ein und auch eine Vorfreude auf das, was kommen mag und nicht so sehr die Zweifel, ob es auch gelingen mag. Ich fühle mich von der Zukunft angezogen. Wenn ich mit Begeisterung also mit Emotion und Kognition an eine Sache herangehe, werden körpereigene Endorphine freigesetzt. Da wundert es nicht, dass man in der Antike glaubte, die Götter hätten beim enthusiastischen Gefühl ihre Hand mit im Spiel. Die Griechen hatten die Vorstellung, dass Menschen durch den Enthusiasmus in der Lage sind, größere Leistungen zu vollbringen als im Alltagsleben. Hinzu kommt die Idee, dass so ein Mensch zusätzlich eine spezielle geistige Grundhaltung braucht: eine nachdenkende. Der kritische, reflektierte und strategische Blick geht nicht verloren.

    Man muss den Enthusiasmus vom Fanatismus differenzieren. Ein Fanatiker ist ein Mensch, der keine Selbstdistanz mehr kennt, aber auch kein Maß in seiner Begeisterung und Leidenschaftlichkeit zu kennen scheint. Wogegen ein Enthusiast ein Mensch ist, der zwar auch stark von Leidenschaft angetrieben ist, aber zugleich eine Besonnenheit in sich kultiviert hat, um dem anderen seine Begeisterung nahe zu bringen, ohne ihn zu überrollen. Unsere deutsche Vergangenheit hat leider gezeigt, das ein totalitäres Staatssysteme die Begeisterungsfähigkeit der Menschen instrumentalisiert hat. Darum fällt es uns immer noch so schwer, unseren eigenen Enthusiasmus zu erkunden. Damit verhindern wir aber kreative Prozesse, in denen wir aufgehen können. Wenn wir aber mit Enthusiasmus an eine Sache herangehen, erleben wir  den ganzen Prozess zur Zielerreichung als positiv und lassen uns von Rückschlägen nicht von unserem Ziel abbringen. Wer also etwas erreichen will, sollte den Enthusiasmus in sich suchen, damit die Seele keine Falten bekommt.

    Viele Grüße

    Susanne Bender

    Eingetragen am 02.02.2026

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